Kammermusikalische Vereinigung
Städtischer Musikverein Trier
1846 e.V.
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14.10.2015 - Infinitum Quartett
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11.11.2015 - Trio Enescu
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20.01.2016 - Reinhold Quartett
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24.02.2016 - Trio Messina-Perraud-Kuider
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16.03.2016 - Streichtrio Berlin
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TICKETS

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
14.10.2015, 20 Uhr

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Infinitum Quartett

Friedemann Wuttke, Gitarre
Marcelo Nisinman, Bandoneon

Infinitum Quartett:
Rasa Zukauskaite, Violine
Alessio Angelo Taranto, Violine
Axel Lis, Viola
Valeria Lo Giudice, Violoncello
und Ionut Barlan, Kontrabass

• Marcelo Nisinman: El Entrerriano für Bandoneon, Violine und Kontrabass

• Joseph Haydn (1732 – 1809): Gitarrenkonzert D-Dur für Gitarre und Streichquintett

• Astor Piazzolla (1921 – 1992): Tango Sensations für Bandoneon und Streichquartett

• Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Divertimento D-Dur KV 136 für Streichquintett

• Astor Piazzolla (1921 – 1992): Double Concerto für Gitarre, Bandoneon und Streichquintett

Nach seinem Studium an der Musikhochschule Stuttgart vervollständigte der Konzertgitarrist Friedemann Wuttke seine Musikausbildung unter anderem bei Meisterkursen von Manuel Barrueco, John Williams, David Russell, Angel und Pepe Romero. Bereits während seines Studiums bekleidete er einen Lehrauftrag an der Hochschule Ludwigsburg. Seit 1992 widmet sich der Interpret ausschließlich seiner Konzerttätigkeit und der Produktion von Tonträgern. Gitarre Hamburg schreibt 2003:

„Nicht nur durch seine instrumentalen und musikalischen Qualitäten - die höchsten Ansprüchen genügen - hat sich der sympathische Musiker einen festen Platz in der vordersten Reihe der deutschen Gitarristik erspielt. Insbesondere sein Gespür für interessante Programmgestaltung und die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen namhaften Künstlern sorgen dafür, dass Friedemann Wuttke nicht unterbeschäftigt bleibt. Ein Musiker, der konsequent seinen Weg geht.“ Durch seine kompromisslose Hinwendung zum klassischen Repertoire und zur ernsthaften Programmgestaltung nimmt Friedemann Wuttke eine Sonderstellung unter den Konzertgitarristen ein. Seine vielseitigen Programme sind immer geprägt von klaren Inhalten und seinem künstlerisch anspruchsvollen Profil.

Diese thematische Programmgestaltung brachte ihm zahlreiche Einladungen zu internationalen Musik- und Gitarrenfestivals sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen ein. Konzertreisen führten Friedemann Wuttke in fast alle europäischen Länder, nach Russland, Südostasien, Afrika und Südamerika, wo er auch in großen Konzerthäusern als Solist oder mit Orchester auftrat. Viele seiner Auslandstourneen kommen auf Einladung und mit Unterstützung des Goethe-Institutes sowie des Auswärtigen Amtes zustande.

Neben zahlreichen Inlandkonzerten sind in 2014 und 2015 wieder Auslandstourneen auf dem Plan von Friedemann Wuttke. In seinem Kalender stehen Auftritte in europäischen Metropolen sowie Reisen in den Mittleren Osten, nach Afrika und Südostasien.



Marcelo Jaime Nisinman, 1970 in Buenos Aires, Argentinien, geboren, ist ein international geschätzter Komponist und Bandoneon Solist. Gegenwärtig wohnhaft in Basel nimmt er aktiv am Leben der internationalen Musik/Tango Szene teil.

Bandoneon Studium bei Julio Pane, Kontrapunkt und Harmonielehre bei Guillermo Graetzer (Schüler von Paul Hindemith) in Buenos Aires. Nisinman hat auch das Studium der Komposition bei Detlev Müller-Siemens in Basel absolviert. Marcelo Nisinman´s Musik beinhaltet ein neues, weit gefächertes und originelles Spektrum, das seinen Ursprung in Buenos Aires hat. Sein gegenwärtiger Musikstil, der durch seine persönlichen Erfahrungen geprägt ist, bringt vielschichtige Variationen verschiedener Kunstsituationen und bricht auf eine eigene und provokative Art mit den traditionellen “Regeln” der sogenannten "Musica Porteña". Angefangen mit seinen Bandoneon Solos sowie einer Vielfalt von Kompositionen für verschiedenste Musikformationen, wie Streichquartette, Kammer Ensembles, Symphonische Gruppen und Orchester, (siehe unter Works auf der Webseite www.nisinman.com) weckt diese vielschichtige, ironische und komplexe neue "Tango" Musik enorm tiefgehende Empfindungen und Erlebnisse auf: vom meditativen und introspektiven in sich Betrachten bis zu einer äußeren Ekstase und starker Erregung.

Marcelo Nisinman, als gesuchter Bandoneon Solist, spielte unter anderem mit Gidon Kremer, Gary Burton, Fernando Suarez Paz, Assad Brothers, sowie mit dem Philadelphia Orchestra, das durch Charles Dutoit geleitet wurde.

Als Solist spielte er 2007 unter der Leitung von Vince Mendoza mit dem WDR-Orchester, weiter mit Arpeggione Chamber Orchestra und mit dem Belgrader Philharmonischen Orchester. 

Zusammen mit Chen Halevi, wurde seine Komposition "Chen´s Tango" in Trossingen, Deutschland uraufgeführt. Als sein letztes wichtiges Vokalwerk muss die Aufnahme von “Desvios”, die mit dem Text von Carlos Trafic komponiert wurde, erwähnt werden (Acqua Records, 2009).

Im Jahr 2010 spielte er als Bandeneon Solist mit Sta. Fe Symphony Orchestra, trat in verschiedenen Konzerten in Argentinien auf, nahm als Solist am Osnabrücker Festival teil, spielte in der Cluj National Opera in Rumänien und im Wiener Musikverein. Im selben Jahr war er „Artist in residence“ bei Boswiller Sommer Festival, sowie Komponist und Solist bei St. Nazaire Festival in Frankreich.

2010 wurde seine Komposition „Desvios“ an der Kleinen Bühne des Basler Theaters aufgeführt. Im Jahr 2011 war er mit dem Ensamble Phoenix in Basel in Gare du Nord an der Uraufführung der Oper von Helena Winkelman, Extravagancia beteiligt.

Als Komponist und Solist und präsentierte er seine eigenen Werke mit dem Britten Sinfonia Ensemble in Grossbritanien und spielte als solcher auch als eingeladener Künstler mit dem Armenian National Opera and Ballet Symphony Orchestra zusammen.



Im Winter 2007 wurde das Streichquartett "Infinitum" (deutsch: Endlosigkeit/Grenzenlosigkeit/Unendlichkeit) gegründet. Die Mitglieder des Quartetts meinen: "Obwohl es von uns nur vier gibt, sind wir in der Lage, den Hörer mit unserer Musik anzulocken und in ihm warme, kalte, furchtsame oder glückliche Gefühle zu erzeugen, möglicherweise sogar Ekstase." Vier professionelle Musiker trafen sich, um ihre Ideen zu vereinen und zu verwirklichen; vier Individuen erlangten eine einzige Stimme.

Zur Zeit hat das Quartett eine Reihe von Konzerten mit dem Gitarrist Friedemann Wuttke

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und unter www.ticket-regional.de
11.11.2015, 20 Uhr

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Trio Enescu

Alina Armonas-Tambrea, Violine
Edvardas Armonas, Violoncello
Gabriele Gylyte, Klavier

• George Enescu (1881–1955): Sérénade lointaine (1903)

• Gabriel Fauré (1845 – 1924): Klaviertrio d-moll op. 120

• Robert Schumann (1810 – 1856): Klaviertrio F-Dur op. 80

Exzellenter Klangkörper, ausgeprägtes Ensemblegefühl, präzises und äußerst sensibles Zusammenspiel, stilistische Vielseitigkeit, hohe technische Perfektion und Ausdruckskraft sind Worte, die häufig über das Trio Enescu zu hören sind.

Das Trio Enescu wurde von den drei Musikern Alina Armonas-Tambrea (Violine), Edvardas Armonas (Violoncello) und Gabriele Gylyte-Hein (Klavier) in dem Jahr gegründet, in dem sich das Geburtsjahr des legendären Violinisten und Komponisten George Enescu zum 130. Mal jährte. Vom ersten Auftritt an fand das Ensemble höchstes Lob bei Publikum und Presse.

Mit ihrem sensiblen Zusammenspiel und einem tief verwurzelten musikalischen Verständnis entwickelten sie eine starke gemeinsame Ausdruckskraft, mit der sie ihrem Publikum die Musik unterschiedlicher Stilepochen nahe bringen. Innerhalb kürzester Zeit nach der Gründung wurde das Trio mit dem ersten Preis im internationalen Kammermusikwettbewerb ‚Helexpo’ in Thessaloniki und dem Preis der Brahms Gesellschaft Österreich ausgezeichnet.

Konzertauftritte führten das Trio Enescu bereits auf internationale Podien wie der Alten Oper Frankfurt, dem Friedrich-von-Thiersch-Saal im Kurhaus Wiesbaden, dem großen Saal der Vilniusser Philharmonie bis hin zur Izumi Hall in Osaka, Japan.

Bereits vor dem Entstehen des Ensembles konnten sich die Mitglieder des Trio Enescu solistisch auf internationalen Podien behaupten. Sie waren u.a. Preisträger des Wettbewerbs „Jeunesses Musicales“, des „Nikolai Rubinstein“ Wettbewerbs und des „Landgraf von Hessen“ – Preises und traten als Solisten in zahlreichen großen Konzertsälen in Europa, Japan, USA und Südamerika auf. Die prägenden Lehrer des Trios waren das Alban Berg Quartett und Prof. Harald Schoneweg, in deren Klassen sie ihr Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln absolvierten. Studiengänge an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, an der Litauischen Musikakademie sowie am ‚Conservatoire National Superieur de Musique et Danse de Paris’ förderten die Entwicklung und Reife des Trio Enescu. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt das Trio durch die Zusammenarbeit mit Prof. Paul Badura-Skoda und Prof. Paul Dan.

Neben dem klassischen Klaviertrio-Repertoire ist für das Ensemble die Auseinandersetzung mit unbekannten oder selten aufgeführten Werken – wie diejenigen seines Namensgebers George Enescu – und nicht zuletzt mit zeitgenössischer Musik stets ein wichtiger Teil seiner künstlerischen Arbeit.

Seit 2013 steht das Trio Enescu bei der Plattenfirma GENUIN Classics Recording Group unter Vertrag, im Juni 2014 erschien ihre erste CD mit Werken von George Enescu und Gabriel Fauré.

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20.01.2016, 20 Uhr

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Reinhold Quartett

Dietrich Reinhold, Violine
Tobias Haupt, Violine
Norbert Tunze, Viola
Christoph Vietz, Violoncello

• Anton Bruckner (1824 – 1896): Streichquartett c-moll

• Dimitrij Schostakowitsch (1906 – 1975): Streichquartett Nr. 2 F-Dur op. 73

• Eugen d’Albert (1864 – 1932): Streichquartett Es-Dur

Das Reinhold Quartett, bestehend aus Musikern des Gewandhausorchesters Leipzig, gründete sich 1996 mit dem Wunsch, gemeinsam zu musizieren und nach eigenen musikalischen Wegen zu suchen. Wichtige Anregungen bekamen sie durch Prof. Karl Suske und Prof. Thomas Brandis. Seither gab das Ensemble mehr als 170 Quartettabende im In-und Ausland, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen Anklang fanden.  Besondere Höhepunkte waren und sind die Konzerte im Leipziger Gewandhaus und in der Semperoper Dresden. Ein Janacek-Zyklus in Prag und ein Quartett-Abend im Edvard Grieg-Haus in Bergen sind ebenso zu nennen wie die Auftritte bei den Festivals im Rheingau und in Bad Hersfeld. In der Spielzeit 2000/2001 spielte das Reinhold-Quartett im Rahmen des Ballettabends „1000 Grüße“ von Uwe Scholz 12 Vorstellungen mit dem berühmten Oktett von Felix Mendelssohn-Bartholdy (mit dem Arzberger-Quartett). Der Mitteldeutsche Rundfunk arbeitet seit 1999 regelmäßig mit dem Reinhold-Quartett sowohl bei Live-Produktionen als auch im Studio zusammen. So entstanden Streichquartettproduktionen von Brahms, Dvorak, Bruckner, Haydn und Webern, aber auch Ersteinspielungen mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Arnold Mendelssohn und Luciano Chailly.

Einen wichtigen Baustein des Ensemble-Repertoires bildet das Musizieren in erweiterter Besetzung. Hierbei sind u.a. Peter Schurrock, sowie die Professoren Wolfgang Manz, Jürnjakob Timm, Peter Bruhns und Felix Schwartz die Quintettpartner. Basierend auf den Produktionen des MDR liegen bislang drei CDs vor. 2002 beim Label Querstand mit Quartetten von Haydn, Bruckner, Dvorak, 2006 bei Genuin „The British Book“ mit Werken von Elgar, J. Weir und Maxwell Davies und 2013 bei cpo die Streichquartette Arnold Mendelssohns. In der Spielzeit 2012/2013 wurde das Streichquartett „At the octoroon balls“ von Wynton Marsalis durch das Reinhold-Quartett im Gewandhaus zur Europäischen Erstaufführung gebracht.

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24.02.2016, 20 Uhr

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Trio Messina-Perraud-Kuider

Patrick Messina, Klarinette
Raphael Perraud, Violoncello
Paloma Kouider, Klavier

• Gabriel Fauré (1845-1924): Trio op. 120 d-moll

• Francis Poulenc (1899-1963): Sonate für Klarinette und Klavier

• Claude Debussy (1862-1918): Sonate für Cello und Klavier d-moll

• Louise Farrenc (1804-1875) : Trio op. 44 Es-Dur

Paloma Kouider ist nicht nur eine hervorragende Pianistin, sondern auch eine grandiose Musikerin mit einem brillianten Verstand, mit Fantasie und Kreativität. Immer wenn Sie zu musizieren beginnt, entsteht eine sehr authentische Interpretation, nichts „déjà entendu“ – bereits Gehörtes.“ (Hatto Beyerle, Alban Berg Quartett)

Paloma Kouider wurde in 2008 mit dem Preis "Révélation Classique" der Fondation Banque Populaire ausgezeichnet. Sie spielte ihr erstes Rezital-Konzert im Alter von nur zehn Jahren. Nachdem sie das Aufbaustudium an der Paris École Normale de Musique Alfred Cortot abgeschlossen hatte, arbeitete sie gemeinsam mit Elisso Wirssaladze an der Sculao di Musica di Fiesole in Italien. Derzeit erweitert sie ihre Studien bei Avedis Kouyoumdjian an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Paloma Kouider konzertiert in den großen Konzertsälen Frankreichs, wie z. B. im Pariser Auditorium du Louvre, Salle Pleyel und Salle Cortot. Darüber hinaus führen sie internationale Gastspiele auch in die Wigmore Hall London, in die Philharmonie Saint-Petersburg, das Aster Plaza in Hiroshima, in die Laeiszhalle Hamburg oder in das Theater Schönbrunn in Wien. Sie ist regelmäßiger Gast bei international renommierten Festivals wie dem Musikfestival Menton, dem Festival de Radio France et Montpellier Languedoc-Roussillon, dem Pianos Folies du Touquet, in Aix-en-Provence, dem Saint-Petersburg Piano Festival oder dem Kalkalpen Kammermusik Festival in Österreich.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin und Mitbegründerin des Trio Karénine zusammen mit der Geigerin Anna Glöckel und dem Cellisten Louis Rodde, ist sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie z.B. dem 27. Charles Hennen International Competition in den Niederlanden und dem Pro Music International Prize 2011. Des Weiteren gewann sie den 5. Haydn International Competition in Österreich und den angesehenen Banque Populaire Grand Prix in Frankreich. Ihr erstes Solo-Album, das sie Werken von Beethoven und Liszt gewidmet hat, wurde hervorragend rezenziert und mit fünf Stimmgabeln und vier Sternen des Fach-Magazins "Classica" ausgezeichnet. Zwei neue Alben bei Lyrinx wurden in 2013 veröffentlicht.



Als Kind einer Musiker-Familie begann Raphaël Perraud bereits im Alter von nur fünf Jahren mit dem Cello-Unterricht an der Musikakademie in Valence, Frankreich. Mit 16 Jahren trat er in das Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris ein und begann sein Studium bei Jean-Marie Gamard. Drei Jahre später beendete er seine Studien erfolgreich mit dem 1. Preis im Fach Cello als auch mit dem 1. Preis im Fach Kammermusik. Anschließend erweiterte er seine Studien am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon bei Yvan Chiffoleau und nahm parallel an Meisterkursen von Janos Starker, Roland Pidoux und Siegfried Palm teil.

Seine Solo-Karriere begann mit dem Auftritt von Beethovens „Tripel-Konzert“ im Alter von 17 Jahren. Raphaël Perraud ist Preisträger zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe und gewann 1994 den internationalen Wettbewerb des "Prager Frühlings". Im gleichen Jahr wurde er von Marek Janowski als zweiter Solo-Cellist für das Radio France Philharmonic Orchestra engagiert.

Von seinem früheren Lehrer Jean-Marie Gamard wurde er als dessen Assistent an das Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris berufen.

Regelmäßig ist Raphaël Perraud ein international gefragter Solist bei namhaften Orchestern und gastiert als exzellenter Kammermusiker bei renommierten Festivals u.a. zusammen mit Emmanuel Pahud, Patrick Messina, Eric Lesage, Daishin Kashimoto, Nicolas Dautricourt, Franck Braley, Guy Braunstein und Elena Rozanova.

Unter seinen diversen CD-Aufnahmen sind die Einspielungen von Claude Debussys „Sonate“ zusammen mit Laurent Waghal, Klavier sowievon „Trois strophes sur le nom de Sacher“ in Anwesenheit des Komponisten Henri Dutilleux beim Festival "Sonates d´Automne" (Sonaten-Herbst) besonders hervorzuheben.



Patrick Messina gehört zu den renommiertesten Klarinettisten unserer Zeit. Seit dem Jahre 2003 ist er Solo-Klarinettist im Orchestre National de France unter Daniele Gatti und gastiert gleichzeitig als Solist sowohl mit namhaften Orchestern als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen auf den großen Bühnen weltweit.

 Patrick Messina wurde in Nizza als Sohn sizilianischer und spanischer Eltern geboren. Schon früh erhielt er von seinem Vater Klarinettenunterricht und setzte seine Studien bei namhaften Lehrern wie Guy Deplus, Michel Arrignon am Pariser Conservatorium und mit Stipendien am Cleveland Institute of Music und Ricardo Morales in New York’s Mannes College USA, fort. Zu Beginn seiner Karriere wurde er von Sir Yehudi Menuhin gefördert. Heute ist es insbesondere Riccardo Muti, der Patrick Messina als Gastsolisten mit namhaften Orchestern präsentiert. Im vergangenen Jahr erhielt Messina beste Kritiken zu seiner Mozart-CD-Einspielung zusammen mit Riccardo Muti und dem Orchestre National de France.

Des Weiteren konzertiert er regelmäßig unter Dirigenten wie Tan Dun, Daniele Gatti, Kristjan Järvi Jaap Van Zweden, Mykola Dyadyura, John Axelrod sowie Trevor Pinnock.

Jüngst konzertierte er unter der Leitung von Bernard Haitink an der Metropolitan Oper in New York, mit dem Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam und dem Chicago Symphony Orchestra.

Auch als begeisterter Kammermusiker feiert Messina internationale Erfolge bei Konzerten z.B. zusammen mit Edita Gruberova, Chen Reiss, Daniel Hope, Bruno Giuranna, Jean-Yves Thibaudet, Simone Dinnerstein, Jean-Marc Luisada, Katia et Marielle Labeque, Gautier Capuçon, dem Beaux Arts Trio oder dem Philharmonia Quartett Berlin.

Patrick Messina ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe: Im Jahre 1992 wurde er Preisträger der Yehudi Menuhin Foundation. 1996 gewann er den 1. Preis der “East and West International Auditions” in New York sowie des “Ima Hogg National Competition” in Houston. Im Jahr 1998 erhielt Messina den 1. Preis des „Heida Hermanns International Competition“.

Mit nur 18 Jahren gewann er bei Wettbewerben auf dem Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowohl den 1. Preis beim Kammermusik- als auch den 1. Preis beim Klarinettenwettbewerb.

Patrick Messina ist gefragter Solist für zeitgenössische Musik und deren Uraufführungen. Zusammen mit dem Ensemble Orchestral de Paris unter der Leitung von Olari Elts interpretierte er beispielsweise im Jahr 2010 die Uraufführung des Klarinettenkonzerts „Autumn Pictures“ des französisch-libanesischen Komponisten Bechara El Khoury am Chatelet Theatre. Im gleichen Jahr wurde Patrick Messina als Gastprofessor an die Royal Academy of Music in London berufen.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
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16.03.2016, 20 Uhr

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Streichtrio Berlin

Wolfram Brandl, Violine
Felix Schwartz, Viola
Andreas Greger, Violoncello

• Max Reger (1873 – 1916): Streichtrio op. 77b

• Ernst Krenek (1900 – 1991): Parvula Corona Musicalis ad honorem J.S. Bach

• Adolf Busch (1891 – 1952): Streichtrio D-Dur op. 24

• Max Reger (1873 – 1916): Streichtrio op. 141b

Der Dreiklang, Inbegriff vollkommener Harmonie in der Musik, kennt ein ideales Ensemble zur Entfaltung seiner klangsinnlichen und spannungsgeladenen Wirkungskräfte: das Streichtrio Berlin. Drei Musiker bilden diesen Akkord, Wolfram Brandl, Felix Schwartz und Andreas Greger.

Sie haben sich in einem Trio zusammengefunden, das seit 2006 auf nationalen und internationalen Podien intime Kammermusik mit beispielloser Sensibilität präsentiert –konzentrierte Teamplayer also: „traumhaft sicher abgestimmt”, „hundertprozentig eingespielt“ und „exzellent ausbalanciert“, wie Presse und Publikum bescheinigen. Hervorgegangen ist das Streichtrio Berlin aus dem über fast zwei Jahrzehnte höchst erfolgreichen Gaede Trio.

Und das sind sie – jeder mit seiner charakteristischen Stimme: Wolfram Bradl, Violine und führende Oberstimme, Felix Schwartz, Viola und harmonisierende Mittelstimme und Andreas Greger, Violoncello und Bassfundament. Die künstlerischen Qualitäten der drei Musiker wurden durch Preise und Auszeichnungen bei renommierten Wettbewerben honoriert, die den Weg in ein vielseitiges internationales Konzertleben ebneten.

Ihr gemeinsames Studium an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ brachte sie zusammen, vertiefte ihre persönlichen Kontakte, erleichterte die gemeinsame Probenarbeit und förderte so den Aufbau eines umfangreichen Repertoires. Mit sorgfältig zusammengestellten Programmen konzertieren sie inzwischen weltweit, kürzlich in Österreich, Frankreich und der Schweiz. Darüber hinaus ist das Ensemble regelmäßiger Gast bei bedeutenden deutschen Kammermusikfestivals und hat seit 2010 zwei neue CDs herausgebracht.